Rettich

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Sprossen aus Rettich-Samen sind besonders scharf, was sie auch besonders gesund macht.

Mit ihren scharfen ätherischen Ölen, die denen des Senfes ähneln, befreien die Rettich-Keimlinge die Atemwege und regen die Verdauung an. Die Wirkstoffe in Rettich-Sprossen sollen sogar krebsvorbeugend sein.

Allerdings sind Rettichsprossen nichts für sehr empfindliche leere Mägen. Wenn man einen zarten Magen hat, sollte man vor dem Rettichsprossen-Genuss schon etwas gegessen haben.

Wer es etwas milder mag, kann statt Rettich-Keimlingen Radieschen-Sprossen versuchen.

Man kann die Rettichsprossen wahlweise in zwei bis drei Tagen als kleinen Keimling essen oder man wartet bis zu zehn Tage, um Grünkraut mit lecker-würzigen grünen Blättchen zu erhalten.

Rettich-Keimlinge schmecken sehr gut auf Brot, zu Käse, Eier und im Salat.

Steckbrief
Wissenschaftlicher Name: Raphanus sativus
Pflanzenfamilie: Kreuzblütengewächse = Brassicaceae
Einweichdauer (Stunden): 6 - 12
Keimzeit (Tage): 2 - 10
Geschmack: Scharf, würzig
Roh geniessbar: Ja
Für Grünkraut geeignet: Ja
Besonderheiten: Ein paar Rettich-Samen bei anderen Sprossen-Kulturen verhindert das Wachstum von Krankheitserregern



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