Weisser Gänsefuss

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Der weisse Gänsefuss ist eine häufige Unkrautpflanze Mitteleuropas, die überall dort zahlreich wächst, wo die Erde kurz zuvor aufgerissen wurde. Sie gehört damit zu den sogenannten Ruderalpflanzen.

Die Pflanze wird über einen Meter hoch und hat spitze, etwas zackige Blätter, deren dunkles Grün ein wenig wie bemehlt aussieht. Die Blüten, die im Spätsommer erscheinen, sind weisslich, knubbelig und unscheinbar, wenn auch sehr reichlich. Aus diesen Blüten entwickeln sich bis zum Herbst zahlreiche kleine Samen.

Diese Samen kann man ernten und dann zum Keimen verwenden.

Im Handel werden Gänsefuss-Samen normalweise nicht angeboten.

Dabei ist der Gänsefuss durchaus eine sehr interessante Pflanze zum keimen, denn er ist ein europäischer Verwandter von Amaranth und Quinoa.

Da die Samen viele Saponine enthalten, die in grösserer Menge etwas gesundheitsschädlich sein können, sollte man die Samen nach dem Einweichen gründlich ausspülen und auch in den ersten Keimtagen mindestens drei mal täglich mit viel Wasser ausspülen.

Mehr Infos über den Gänsefuss:


Steckbrief
Wissenschaftlicher Name: Chenopodium album
Pflanzenfamilie: Gänsefußgewächse = Chenopodiaceae
Einweichdauer (Stunden): 6 - 12
Keimzeit (Tage): 3 - 7
Geschmack:
Roh geniessbar:
Für Grünkraut geeignet:
Besonderheiten: Wildsamen



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